Wissensmanagement: auf Fachwissen schnell zugreifen

Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, findet Lernen statt. Jeder von uns lernt ständig dazu und entwickelt neue Wege, Dinge umzusetzen oder eben die "Best Practice" – die bislang beste Lösung für eine Anforderung. Auch gerade aus nicht-erfolgreichen Vorgehensweisen, zum Teil "Fehler" genannt, kann viel Lernen erfolgen, wenn nur das Wesentliche erkannt wird.

Nach 1000 erfolglosen Versuchen eine marktreife Glühbirne zu entwickeln, sagte Edison: „Ich bin nicht gescheitert. Ich kenne jetzt 1000 Wege, wie man keine Glühbirne baut."

Beste Voraussetzungen für gemeinsame Weiterentwicklung, wie sie naturgemäß in jedem Unternehmen stattfindet, ist das Teilen vorhandenen Wissens. Wenn ich etwas nicht weiß, der Kollege jedoch schon und ich Ihn fragen kann, ist das sehr gut. Wenn eine Kollegin jedoch ausscheidet, nimmt Sie Ihr Fachwissen vielleicht größtenteils mit, falls es nirgends in greifbarer Form hinterlassen wurde.

Dokumentation von Fachwissen, Best Practices und Wege, mit besonderen Anforderungen umzugehen, sind kein Luxus, vielmehr das Erschaffen einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Grundlage für schnellen und gezielten Wissenszugriff. In einem Wiki kann Fachwissen einfach, übersichtlich und thematisch vernetzt, gepflegt und erweitert werden – und das ohne spezielle Computerkenntnisse. 

Einzelne Beiträge können als Abschnitte in "Handbüchern" gesammelt werden und sowohl mit freien Schlagwörtern als auch vorgegebenen Taxonomien kategorisiert und so auch leicht wiedergefunden werden. Benutzerfreundliches Design und dem Bedarf angepasste Formularfelder erhöhen die Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Es soll natürlich Spaß machen, Inhalte beizutragen. Auch ein unternehmensinternes Social network ist denkbar und in manchen Organisationen sinnvoll.

Weite Bandbreite von Anwendungsmöglichkeiten

Eine Online-Dokumentation des eigenen Fachwissens kann als unternehmensinterner "Wissenslager" für Projektteams (als Teil eines Intranets), mit Kundenanbindung (Extranet) oder auch öffentlich (wie z.B. die größte Online-Enzyklopädie Wikipedia) betrieben werden. Natürlich kann ein Intranet noch viel mehr als ein Wiki enthalten, z.B. die betriebliche Struktur mit Abteilungen, Zuständigkeiten, Richtlinien für einzelne Bereiche und vieles mehr.

Weitere Anwendungsfelder:

  • Projekterfahrungs-Datenbanken
  • Ideensammler
  • Fehler-/Störungsmeldungen absenden und empfangen
  • Messdatensammlung 
  • Problemlösungs-Portale für technische Kundendienste/Support-Teams
  • technische Dokumentationen

Natürlich sind all diese Bereiche auch kombinierbar, zueinander referenzierbar und mit einem differenzierten Rechtesystem für unterschiedliche Benutzergruppen auch für ausgewählte, sensible Unternehmensdaten geeignet

Nach dem Erstellen neuer Inhalte bestimmter Bereiche können automatisierte Benachrichtigungen via E-Mail oder Chatsystem dazu beitragen, dass z.B. Abteilungskollegen über die Aktualisierung gleich informiert werden oder Störungsmeldungen live empfangen werden.

Gerne realisiere ich eine individuelle Lösung für Ihr Wissensmanagement, Intranet oder Extranet. Fragen Sie mich unverbindlich.