Archive for 2012

Ein freier Platz in der Hölle

Eines Tages war es soweit: die Hölle war einfach total überfüllt - und noch immer stand eine lange Schlange am Eingang. Schließlich kam der Satan heraus, um die Höllenkandidaten wegzuschicken. "Hier ist alles so voll, dass nur noch ein einziger Platz frei ist!" Der Teufel überlegte kurz, Dann erklärte er: "Diesen Platz muss der schlimmste Sünder bekommen. Sind vielleicht ein paar Mörder da?"
Er fragte einen Bewerber nach dem anderen aus und hörte sich deren Verfehlungen an. Die Bösewichter erzählten viel Schlimmes, doch es war nicht schrecklich genug, um dafür den letzten freien Platz in der Hölle zu "opfern".
Immer wieder schaute sich der Satan die Leute in der Schlange genau an. Schließlich entdeckte er jemanden, den er noch nicht gefragt hatte. Der Herr stand allein und schien sich abkapseln zu wollen, "Was ist eigentlich mit Ihnen? Was haben Sie getan?" "Nichts!", erklärte der Mann überrascht. "Ich bin ein guter Mensch und nur aus Versehen hier. Ich dachte, die Leute würden sich hier um Freibier bewerben." -"Aber Sie müssen doch etwas getan haben!", entgegnete der Teufel. "Jeder Mensch stellt etwas an!"
Doch der "gute Mann" blieb dabei: "Ich habe mir das Treiben der Menschen angeschaut, doch ich hielt mich davon fern. Ich sah, wie Unterdrückte verfolgt wurden, aber ich beteiligte mich nicht an solchen Schandtaten. Kinder wurden in die Sklaverei verkauft, Arme und Schwache wurden ausgebeutet. Überall um mich herum geschahen Übeltaten aller Art, ich allein widerstand der Versuchung - ich tat nichts."
"Absolut nichts?", fragte der Satan erstaunt: "Sind Sie völlig sicher, dass Sie das alles mit angesehen haben - "Ja, vor meiner eigenen Haustür", bekräftigte der 'gute Mensch' – Verblüfft wiederholte der Teufel: "Und Sie haben nichts getan?" - "Nein!" - "Komm herein, mein Sohn, der freie Platz gehört Dir!"
  Die Quelle dieser Geschichte kenne ich nicht und finde sie auf jeden Fall wert, sie zu verbreiten. Was mir daran gefällt: Ich mag Witze über den Teufel und die Hölle und, dass ein Mensch, der aus dem Unrecht vor seiner Haustür raushält dort landet oder besser gesagt, zur Hölle beiträgt.
 
 

Ein Hoch auf Drupal 7

Drupal Druplicon

Das kostenfreie Open Source Content Management System – oder auch Application Framework – Drupal hat sich im letzten Jahr zu meinem absoluten Favouriten unter den Webanwendungen entwickelt. Nachdem ich bereits vor etwa 2 Jahren mit einer älteren Version gespielt hatte, bin ich von der Entwicklung und der aktuellen Version Drupal 7 schon sehr begeistert. 

Gut, es erfordert natürlich erst einmal eine gewisse Einarbeitungszeit, doch die lohnt sich unbedingt. Die Lernkurve ist beachtlich und ich kann als Webentwickler durch die Flexibilität von Drupal 7 auch ohne tiefere Programmierkenntnisse sehr viele Kundenwünsche schnell und professionell umsetzen. 

Danke an die Drupal-Entwickler...

Drupal ist wirklich für alle Webanwendungen super geeignet. Egal, ob für Blog oder Unternehmenswebsite, Wissensdatenbank (Wiki) und Intranet bis zur Social Network Plattform. Nutzer können leicht ihre eigenen Blogs erstellen, sich in Foren austauschen oder Artikel veröffentlichen. 

...und die Community

Beachtlich ist auch die Hilfsbereitschaft und Kompetenz inerhalb einer der größten Anwendergemeinschaften weltweit. Die habe ich selbst wiederholt erfahren und gebe auch selbst mein Wissen gerne weiter, z.B. im Drupalcenter.de.

Auch bienlein-kommunikation.de ist in Drupal 7 realisiert und mir macht es richtig Spaß, mit Drupal meine Internetseiten weiter zu entwickeln. 

 

Lochau am Eingang der "Fränkischen"

Gewitterstimmung in Lochau

Seit einigen Jahren lebe und arbeite ich mit Familie in in unserer Wahlheimat Lochau, einem kleinen Dorf am Eingang der Fränkischen Schweiz. Und immer wieder bemerke ich, wie klasse es hier ist. Ich stehe auf die Stille, die Natur, die Abgelegeheit. Den Unterschied zum Stadtleben kenne ich, hatte ich ja auch schon. Mein Nachbar nennt Lochau eine "Spezialität des Wohnens" und da kann ich nur zustimmen.

Das Bild zeigt, wie schön es hier auch bei Gewitterstimmung ist. Wir geniessen das Leben hier jedenfalls und ich wertschätze diese Naturschönheit.

 

Wir sind diejenigen, ...

Wir sind die auf die wir gewartet haben!

... auf die wir gewartet haben."

sagte Barak Obama angeblich bei einer Rede in Chicago, Illinois vor der Präsidentenwahl. Dieser Ausspruch wird allerdings auch den Hopi-Ureinwohnern zugeschrieben. Wer auch immer das erfunden hat – für mich klingt es inspierend und fühlt sich wahr an.

Wirksam in der Welt sein verursacht Verwirklichung.

Mit Verwirklichung meine ich nicht nur das Erreichen individueller Ziele wie z.B. Karriere. Verwirklichung oder anders gesagt "wirklicher Erfolg" bezieht sich auf das gesamte Lebensumfeld, ist also nie einseitig und läßt die Beziehungen zu Menschen drumrum ausser Acht.

Der Zauber von Kommunikation schafft Wunderbares in Biografien von Menschen. Für Einzelne, für Familien, Unternehmen und anderen Gemeinschaften. Wo neuer Kontext entsteht, verändert das System seinen Fokus und dadurch auch ganz konkret seine Handlungsweisen, Bewegungrichtung, Möglichkeiten.

Es erfüllt mich, Wandlungsprozesse für Teams, Unternehmen und andere Gemeinschaften anzustoßen und zu begleiten. Mehr dazu hier.