Archive for July 2013

DB setzt Zeichen: Schulzeugnisse bei Bewerbung uninteressant

Das finde ich ja mal einen echten Fortschritt: Die Deutsche Bahn führt jetzt ein neues Bewerbungsverfahren ein, bei dem Zensuren erst einmal keine Rolle spielen. Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/bewerbung-bei-der-deutschen-bahn-zeugnis-egal-1.1722142.

Schulzeugnisse sagen aus meiner Sicht wirklich sehr wenig über die Fähigkeiten von jungen Menschen aus. Unser Schulsystem ist ja definitiv nicht mehr zeitgemäß und wird den Schülern wenig gerecht. Zwar gibt es mittlerweile an verschiedenen Schulen sehr gute Ansätze, doch die verbindlichen Lehrpläne und viel Grundsätzliches brauchen eine komplette Überarbeitung. Interessant dazu ist auch: http://www.schulen-der-zukunft.org/schulen-der-zukunft/

Ich hoffe, andere Unternehmen lassen sich vom Bewerbungsverfahren der Deutschen Bahn inspirieren und bewegen so die Bildungsverantwortlichen, zu handeln und die überfällige Weiterentwicklung der Lehrpläne und Unterrichtsmethoden, am besten den gesamten Schulkontext zu transformieren. Und natürlich können wir Eltern hier mitgestalten, z.B. mit dieser Initiative: http://www.roadshow-lernlust.de/

 

Ich suche nicht – ich finde

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.

Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Aussen und Innen:
Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

– Pablo Picasso –

 

Warum nicht gleich Drupal – für flexible, skalierbare Webanwendungen

Schon einige Male stand ich der Anfrage von Kunden gegenüber, eine "einfache CMS-Website" umzusetzen oder auch eine bestehende Wordpress- oder Joomla Website funktionell zu erweitern. Und wenn da der Vorschlag kam, Wordpress zu nehmen, weil das ja so toll ist und es alle nehmen, dachte ich mir jedes Mal: "Hmm, warum nicht Drupal – für eine flexible, skalierbare Webanwendung?"

Denn die Erfahrung zeigt: Ein halbes Jahr später kommt so mancher Kunde auf allerlei Ideen, z.B. neben der Unternehmensseite einen Blog haben zu wollen, ein Fachforum, ein Wiki oder Intranet mit Vertriebsunterstützung oder geschützte Kundenbereiche. Habe ich von Anfang an auf Drupal gesetzt, sage ich dann: "Klar, gerne – kein Problem."

Anstatt jetzt für die Umsetzung der gewünschten Features weitere Systeme aufsetzen und verwalten zu müssen und anschließend z.B. Daten wie Kundenkontakte u.ä. zwischen den Systemen hin- und her zu schieben, kann ich mit Drupal 7 all das und mehr relativ kostengünstig realisieren und das System bleibt stets in alle Richtungen erweiterbar. Nicht umsonst wechseln weltweit mehr und mehr Unternehmen von anderen Systemen auf Drupal. So ist es völlig berechtigt zu sagen: Drupal ist eines der weltbesten Content Management Frameworks, wahrscheinlich in mancher Hinsicht das beste. In der deutschsprachigen Drupal-Benutzerplattform http://www.drupalcenter.de/ gibt es heute 18156 registrierte Benutzer und unter ihnen neben hoher Fachkompentenz auch eine bemerkenswerte Hilfsbereitschaft.

Kosten sparen, flexibel bleiben, effektiv und nachhaltig Webanwendungen entwickeln und dabei Spaß haben – kurz: Drupal!